Iolaos

Geboren als Sohn eines Bergmannes im Svellttal erlernte Iolaos zunächst das Handwerk seines Vaters. Die harte Arbeit in den Stollen forderte den frühen Tod seiner Eltern und Iolaos, unwillig denselben Tod zu sterben, verläßt die Heimat auf der Suche nach einem besseren Leben. Er findet es in Andergast, in einem Holzfällerdorf, in dem auch Goran von Punin aufwächst. Er heiratet Gorans Schwester Ilijanna, ein Kind macht das Familienglück perfekt.
Eine Magierin auf der Suche nach Macht zerstört das Glück abrupt. Sie zwingt ihn unter einen Beherrschungszauber, der ihn seine eigene Familie töten läßt, nimmt ihn und einige andere gefangen um durch sie, immer noch unter Beherrschungen gezwungen, allerlei Schandtaten vollbringen zu lassen.

Querverweis zum Weiterlesen:
Das Tagebuch der Esybilla Stragazza di Montana
Intermezzos zum Tagebuch Esybillas
ausführliche Charakterbeschreibung Iolaos' (Führt in den Bereich "Gruppenbeschreibung der Gezeichneten")
ausführliche Charakterbeschreibung Gorans (Führt in den Bereich "Gruppenbeschreibung der Gezeichneten")

Das Ende der Unschuld
Unter der Fuchtel der Magierin reist Iolaos durch die Lande. Es gibt nur wenige Momente, in denen er wirklich er selbst ist. Die Zauberin, so stellt sich bald heraus, paktiert mit Belkelel, und ihr kaltes Herz hat eine besondere Bindung zu dem Holzfäller, was sein Leben nicht einfacher, eher schwerer macht. Und ebenso wie seine wachen Momente selten sind, so trägt auch die Zauberin eine Maske, die Iolaos nur ein einziges Mal zu durchschauen gelingt.
Elysia in der Tiefe
beschreibt diesen einen, seltenen Moment.
Kurz darauf verliert Elysia das Interesse an ihrem Spielzeug, setzt Iolaos, den sie nicht töten, sondern vielmehr als Studienobjekt behalten will, in der Arena zu Al'Anfa ab. Dort findet Iolaos ein Stück weit so etwas wie Normalität zurück, die Arena schenkt ihm Freunde - und Makani-Mele, eine Napewanha mit großem Herz.
Glaubensfragen
erzählt von der Arena, von Gutem und Schlechtem - und von den Zwölfen.
Doch auch Makani-Mele stirbt, und Iolaos, mittlerweile frei, macht sich auf die Reise aus Al'Anfa heraus Richtung Norden. Er begegnet den späteren Gezeichneten und unter ihnen Goran, der mittlerweile seinen andergastschen Wurzeln den Rücken kehrte, um den Golgariten beizutreten. Gorans Ruhe und Kraft vermag ihm über die Schmerzen der Vergangenheit zu helfen, die zu tragen er nicht alleine vollbringt.
In Borons Armen
ist Vergessen die größte Gnade. Als Elysia Iolaos, mittlerweile zweiter Gezeichneter, ein weiteres Mal in die Hände bekommt, sind beide auf ihrem Weg schon viel zu weit fortgeschritten, als daß die Situation noch die gleiche wäre. Es gelingt ihr nicht mehr, ihn unter ihre Knute zu werfen, und in einem letzten Aufbäumen von Menschlichkeit wirft sie ihn fort, zu ihrer Familie auf den Zyklopeninseln, von der sie sich schon lange trennte. Und auch ihre Schwägerin Ononis kann darin nichts mehr ändern. Doch Iolaos ist frei, denn der ehemalige Herr Andrego von Montana erweist sich als viel einfacheres Spielzeug.
Gefallen
beschreibt, wie sie Iolaos zu ihrer Familie bringt und selbst wieder fortgeht.