Tagebuch AoE UG RdE Von Fuchs und Greif
Erstaunliche Esybilla Ruhe vor dem Sturm Konventionen Ein Hauch von Frieden

Eine Lungenkrankheit Esybillas zwang ihre Gefährten, sich auf den Weg gen Süden zu begeben. Und so kommt es, daß die Gemeinschaft von Nordlichtern, denen sich die Magierin angeschlossen hat, zu Gast auf Montana ist, dem Weingut ihrer Familie. Sie begegnen Andrego, dem Bruder Esybillas, und die Idylle von Montana ist für sie alle tröstlich.

Ein Hauch von Frieden

Auf Montana im Lieblichen Feld

Je näher sie der Heimat Esybillas kamen, um so mehr schien die Magierin wieder aufzublühen. Selbst in Punin noch war sie blaß und schwächlich gewesen, kaum in der Lage sich auf den Beinen zu halten, doch mittlerweile bestand sie wieder darauf, Zuita, ihre Falbstute zu reiten und hielt sich - überwacht von den mehr als wachsamen Blicken ihrer Gefährten - auf den ersten Blick eigentlich gar nicht so schlecht dabei. In jedem Fall hatten ihre Augen statt dem fiebrigglänzenden wieder jenen lebhaften Ausdruck angenommen, der für jede Menge Fragen und das Bedürfnis stand, ihre gesamte Umgebung neugierig in sich aufzunehmen.

Die Landschaft hatte sich graduierlich gewandelt um schließlich in die kultivierte Wald -, Wiesen-, und Feldlandschaft des lieblichen Feldes überzugehen, das seinen Namen wahrhaft zurecht trug, und eine sanfte Wintersonne schien auf ihre Köpfe hernieder. Esybilla blühte zusehends in dem wärmeren Klima auf, und am Morgen hatte sie tatsächlich die Stirn gehabt, Setaou zu erklären, die Lungenentzündung, die sie beinahe das Leben gekostet und sie alle in den Süden gebracht hatte, sei eine 'interessante Erfahrung' gewesen.

Unnötig zu sagen, daß das die Meinung des schweigsamen Mannes von ihr nicht unbedingt verbessert hatte, aber sie inspirierte fast den Eindruck, daß das Absicht gewesen sei.

Zur Mittagsstunde des letzten Tages waren sie in Kuslik angekommen und Esybilla hatte darauf bestanden, daß sie nicht an diesem, sondern am nächsten Tag nach Montana reisen würden. Sie war größtenteils auf Protest gestoßen, einzig Goran, der schneller riet, was die Magierin vorhatte, als sie es aussprach, hatte sich von vorneherein auf ihrer Seite befunden.

Und in der Tat, in Kuslik zu sein ohne Silvano di Miranelli und ihre Heimatloge zu besuchen hätte der Geweihten wohl schlecht angestanden, und so verbrachte sie den Nachmittag und Abend damit, Bericht zu erstatten, zu beten und sich in der Gesellschaft ihrer Freunde zu freuen. Als sie am nächsten Morgen wieder bei der Herberge auftauchte, wirkte sie erstaunlich aufgeräumt, aber auch ruhiger als zuvor, als habe der Abend ihr viel zum Nachdenken gegeben. Unruhig zupfte sie ein wenig an der Einhornbrosche, als sie schliesslich die Stadt verliessen, in Richtung Süden, in Richtung Montana. Die erste Hälfte des Vormittages ritten sie noch durch das Kuslik umgebende Ackerland, durchbrochen von Waldstücken, bis sich schließlich sanfte Hügel anschlossen, waldbewachsen größtenteils, doch die Südhänge waren nicht zu unerheblichen Teilen mit Weinanbauten bedeckt. Esybilla machte hier und dort Anmerkungen über die Umgebung und es war deutlich, daß sie sich immer mehr der Heimat der Magierin näherten.

Schließlich überquerten sie die Grenze Montanas - Esybilla versäumte es nicht, sie darauf hinzuweisen, auch wenn schwer zu erkennen war, woran sie das festmachte, denn die sanfte Hügellandschaft änderte sich nicht. Die Wintersonne schien auf sie hernieder, als sie durch ein lichtes Wäldchen ritten, das sie zu einem kleinen Paß führte.

"Dahinter liegt mein Elternhaus", erklärte Esybilla mit großer Geste und als sie den Paß überquerten und in das Tal blickten, wurde durchaus ein Teil des Stolzes in ihrer Stimme verständlich.

Ein weißes, weit ausladendes Haus war an den sich sanft hebenden Hang gebaut. Im typisch horasischen Stil waren die Verzierungen dennoch geschmackvoll gehalten und nicht übertrieben angebracht. Ein Garten, halb von Bäumen durchzogen, so daß seine Strukturen nur annähernd zu erkennen waren, umgab das Haus, durch eine Mauer vom Rest getrennt. Ein schmiedeeisernes Tor war von hier oben bereits zu erkennen und ein strahlendes Lächeln zog sich über das Gesicht der jungen Frau. "Es ist gut, nach Hause zu kommen..."

Iolaos, der darauf bestanden hatte, den Wagen zunächst zu behalten - offensichtlich traute er der gut fortschreitenden Genessung Esybillas nicht über den Weg oder genoß tatsächlich einmal die Situation, ausnahmsweise nicht neben den Reitenden herzulaufen - sah vom Kutschbock aus zu ihr hinüber. Für einen Moment war seine Miene unlesbar, dann nickte er und brachte sogar ein Lächeln auf.

Es ist gut, in die Nähe dieses verdammt guten Weines zu kommen... fügte er mit einem Seitenblick zu Setaou an, der neben ihm auf dem Wagen saß.

Esybilla lachte, hell und fröhlich, als sie ihre Stute zu einer schnelleren Gangart anspornte, ganz offensichtlich mehr als froh, endlich wieder daheim zu sein.

"Daran wird kein Mangel sein, das verspreche ich euch! Mein Bruder wird sich sicherlich freuen, uns alle hier zu sehen." Kurz ruhte ihr Blick ein wenig zweifelnd auf Setaou, doch ein nur halb sichtbares Schulterzucken schien Bedenken, die sie nicht aussprach, beiseite zu schieben. Iolaos wandte den Blick mit einem kopfschüttelnden Schmunzeln von ihr ab und ließ ihn stattdessen über die malerische Landschaft schweifen. Friedlich war es hier... Frieden... etwas, das er schon lange nicht mehr wirklich und wahrhaftig empfunden hatte. Er versuchte, diesen Gedankenpfad nicht weiter zu beschreiten, und konzentrierte sich dafür auf das Lenken des Wagens - was auf der ordentlich angelegten, geraden Straße unter ihnen allerdings keine Schwierigkeit war. Sein Hund lief mit weit ausgreifenden Schritten im wilden Gras am Rande des Weges her. Ab und zu mußte er springen, um überhaupt noch sehen zu können, wo er sich befand - erstaunlich, wie hoch das saftige Grün war, daß es selbst einen solch großen Hund zu derlei Kunststücken zwang.

"Euer Bruder hat Gefallen an exotischen Besuchern..." schloß er aus Esybillas längst verklungenen Worten.

Sie wandte sich um, das Grinsen vielsagend.

"Es ist mein Bruder", erinnerte sie als würde das alles erklären.

Iolaos nickte bezeichnend.

"Warum frag ich auch..."

"Fragen ist niemals schlecht", bemerkte Esybilla ebenso dreist wie ungerührt und trieb ihre Stute an, um schneller zu dem schmiedeeisernen Tor zu gelangen, das das Gut Montana vom Rest der Umgebung abschottete. Eine Torwache stand in einem Häuschen neben dem Eingang, lässig an der Wand lehnend. Er hatte offensichtlich von drinnen einen Tisch nach draußen geschoben, um sein Mittagessen in der schönen Sonne zu genießen. Esybilla nickte ihm zu und wurde freundlich begrüßt.

"Die junge Herrin! Ist Euer Bruder von Eurem Kommen unterrichtet?"

Esybilla schüttelte den Kopf.

"Ist er nicht, aber ich bin sicher er wird sich trotzdem freuen. Ich habe einige Freunde mitgebracht."

Der Blick des Wächters glitt über die versammelten Anwesenden, und allein seiner Selbstbeherrschung war es wohl zu verdanken, daß ein sachtes Kräuseln der Lippen alles war, was er zeigte. Esybilla sah es nicht, oder - was noch viel wahrscheinlicher war - beschloß, es zu ignorieren. Schließlich jedoch nickte der Mann und öffnete ihnen das Tor, mit einer leichten Bewegung ihren Weg freimachend. Esybilla, mit einer nicht unerheblichen Menge an hoheitsvoller Grazie, bedankte sich mit einem Nicken und stieß Zuita leicht in die Flanken, um sie auf den gepflasterten Weg zu treiben.

Die Gefährten folgten ihr, Iolaos mit dem Wagen an letzter Stelle. Dem ihnen nachblickenden Wächter schenkte er einen stummen Gruß, indem er eine nicht vorhandene Kappe lupfte. Schmunzelnd über den Blick des Mannes, trieb er sein Pony weiter, auch wenn es die Ohren anlegte. Der Weg vom Tor bis zum Anwesen der Montana schien noch einmal eine Reise für sich zu sein. Durch einen lichten Park voller gepflegter Bäume, Beete und Rasenanlagen führte der weiss gekieste Weg, hier und da blitzte zwischen den Büschen ein Pavillon oder ein kleiner Brunnen hindurch. Esybilla blickte sich mit funkelnden Augen um, jeden ihrer alten Lieblingsplätze suchend, doch schließlich erreichten sie das Haus, beachtlich groß und ausladend.

Auf den Stufen des Hauses stand ein Mann, der Esybilla einige Jahre an Alter voraus haben musste und blickte ihnen entgegen. Die Familienähnlichkeit war unverkennbar, auch sein Gesicht war eher schmal und blass, doch sein Haar war von einem abgemilderten Rotbraun statt dem Feuerblond seiner Schwester. Das Lächeln Esybillas fand seine Erwiderung auf seinen Zügen und er eilte den Rest der großen Freitreppe hinunter, um zu ihnen zu gelangen. Esybilla rutschte von Zuitas Rücken um ihrem Bruder in die Arme zu fallen, lachend und mit einem Schwall kristallklarer Worte.

"Billa, nun lass dich erst einmal ankommen." Er schwenkte seine wesentlich kleinere und leichtere Schwester einmal herum, das prachtvolle Zierflorett an seiner Seite klirrte protestierend, bevor er sie wieder zu Boden setzte. Dann erst ließ er seinen Blick über die Anwesenden schweifen, und zu seiner Ehrenrettung konnte wohl gesagt werden, daß man sein Erschrecken und Erstaunen nur kurz in den blauen Augen erblicken konnte, bevor er eine formvollendete, kleine Verneigung vor ihnen andeutete, eine zweite, gesonderte noch in Gorans Richtung.

"Das ist mein Bruder, Andrego ya Stragazza di Montana"; erklärte Esybilla nicht ohne Stolz. "Andro, das sind Setaou, Lieto, Goran und Iolaos."

Jeden von ihnen bedachte der Liebfelder mit einem leichten Nicken des Kopfes und fand in ähnlichen Gesten Erwiderung.

Es dauerte einen Moment, und die hörbare Pause, die eintrat war fast ein wenig unangenehm. Man konnte wirklich nicht behaupten, das die Gruppe - von Esybilla einmal abgesehen - aus leutseligen oder gar weltgewandten Männern bestand, doch schließlich war es Iolaos, der vortrat - auch wenn er sich im nächsten Moment mit einem leichten Stirnrunzeln fragte wieso - und erklärte: Eure Schwester hat das Klima im Norden nicht ganz vertragen... Das... und der Wein, von dem sie viel zu wenig bei sich trug... Der Anflug eines Grinsens zeichnete sein Gesicht und nahm seinen Worten jegliche Unverschämtheit, die ihr Sinn vielleicht beinhalten mochte. ...hat uns hierhergeführt...

Andrego blickte Iolaos überrascht an, doch ein fast anerkennendes Nicken folgte dem Blick, um schließlich zu etwas zu werden, was man fast ein Grinsen hätte nennen können.

"So bin ich Euch wohl zu Dank verpflichtet, daß Ihr auf meine Schwester achtgegeben habt." Ein weiteres Mal glitt der Blick über die versammelte Gemeinschaft, nur um schließlich wieder bei Iolaos hängenzubleiben. "Und was den Wein angeht, den sollt Ihr haben." Er breitete die Arme ein Stück aus, in einer wohlstudierten Geste der Dramaturgie. "Nun denn.. dann heiße ich Euch willkommen auf Montana."

Nun war Iolaos' Grinsen allgegenwärtig, als er sich - fast auch ein bißchen theatralisch - zu den anderen umwandte.

"Na, was sag ich denn, Lieto, nur immer raus mit der Wahrheit!"

"Hmm wahrscheinlich, ja." Der Jäger wirkte ein wenig reserviert von der künstlichen Umgebung des Montana'schen Anwesens. Ein weiteres Mal zerschnitt Andregos Stimme die Stille, bevor sie drückend werden konnte.

"Ich nehme an, Ihr wollt Euch ein wenig von der Reise ausruhen. Ich werde Räume für Euch richten lassen - und ich hoffe Euch dann spätestens zum Abendessen zu sehen." Eine gehobene hand ließ einen Jungen, der bisher halb verborgen in der Tür gestanden hatte, ins Haus verschwinden.

Iolaos wies auf den Wagen und die Pferde, die sich darum scharten.

"Ihr habt wohl nicht zufällig noch einige Plätzchen in Eurem Stall frei...?" fragte er mit hochgezogenen Augenbrauen.

Andrego schmunzelte.

"Sorgt Euch nicht... Iolaos." nur das leiseste Zögern vor seinem Namen, bevor er sich erinnerte. "Derlei gehört zur Gastfreundschaft." Keine Spitze, eher ein vorsichtiges Austesten.

"Ich sorge mich nicht, aber mein Pony schart mit den Hufen..." erwiderte er. In der Tat schüttelte Ziege sich, zum wohl hundertsten Male an diesem Tag, und wirkte recht possierlich dabei. Das sie das für sie fast zu große Geschirr des Wagens nicht mochte, war selbst für einen Tierunkundigen zu sehen...

Andrego schmunzelte, nickte dann.

"Gut."

Er wandte sich um, als der Junge wieder zurückkam, den Herrn Montanas fragend anblickend.

"Sage in den Ställen Bescheid, daß man sich um die Pferde kümmert, Jasper." Der Junge nickte und war ein weiteres Mal unterwegs. Nur kurz darauf kehrte er mit zwei weiteren zurück, die begannen, den Ankömmlingen die Zügel abzunehmen.

Iolaos trat beiseite und schien mit verschränkten Armen zusehen zu wollen, das Schmunzeln in seinen Mundwinkeln war kaum zu sehen, doch er fing gerade noch rechtzeitig einen leicht vorwurfsvollen Blick von Goran und seufzte ergeben.

"Na gut, hast ja recht..." Im letzten Moment griff er in die Zügel seines Ponys, bevor Ziege dem armen ahnungslosen Knecht herzhaft in die Schulter beißen konnte. Augenblicklich legte die schmutzigbraune Stute die Ohren an und trat kräftig mit einem Huf auf. "Ich weiß, alles Spielverderber..." sagte Iolaos leise, nicht ohne zu lächeln, und tätschelte ihren Hals, bevor er sich an den irritierten Jungen wandte. "Ich komme besser mit Euch..." riet er ihm zwinkernd. Ein sachtes Heben der Brauen Andregos, während Esybilla, die ebenfalls offensichtlich kurz davor gewesen war, einen Warnruf auszustoßen, sich wieder entspannte.

"Danke", murmelte der Junge ein wenig überrascht, und nahm stattdessen Lieto die Zügel seines Pferdes aus der Hand. "Wie Ihr wollt."

Die übrigen Pferde am Zügel verschwanden die beiden Stallknechte wieder, gefolgt von Iolaos, während Andrego di Montana seine Gäste hinein durch die große Pforte des Anwesens führte.

Tage zogen an ihnen vor bei wie nichts, wurden zu angenehmen Wochen. Es war eine nette Abwechslung, nicht auf der Straße zu sein, die zumindest Goran und Iolaos ganz offensichtlich genossen. Dem Waldläufer Lieto viel es etwas schwerer, da die Natur, die ihn umgab, jedoch im gerade noch günstigen Verhältnis zu den Anwesenden Menschen stand, hatte auch er nichts zu missen. Einzig Setaou seilte sich manchesmal ab, aber sie wurden sich untereinander einig, das er es mehr aus Prinzip tat, denn nach wie vor blieb er in ihrer Nähe und lehnte auch die Gastfreundschaft Esybillas Bruder nicht gänzlich ab.

Nach den ersten Tagen absoluter Ruhe erbot sich Iolaos schließlich, auf dem Gutshof zu helfen, drängte sich im Grunde sogar regelrecht auf, bat jedoch Andrego, seinen Gefährten nicht gleich etwas davon zu sagen, um sie nicht zu nötigen, ebenfalls etwas zu tun. Er jedoch könne es nicht mit seinem Ehrgefühl vereinbaren, so gut bewirtet und untergebracht zu sein, ohne die geringste Gegenleistung dafür zu erbringen, und so gab der Gutsherr schließlich - nach einer längeren Diskussion, die die Verwandschaft zu seiner Schwester unterstrich - nach.

Iolaos Worte waren nicht einmal geflunkert, doch den tatsächlichen Grund erläuterten Esybilla und Goran, denen sein Tun wie auch den anderen natürlich nicht lange verborgen blieb, in einem leisen Gespräch: Goran kannte seinen Schwager als einen Mann, der niemals zuviel Müßiggang betrieben hatte. Er brauchte einfach Beschäftigung - nein, im Grunde richtige, körperliche Arbeit - um am Ende des Tages noch aufrecht zu stehen... vielleicht inzwischen auch, so vermutete Goran in einem ernsteren Nachsatz, um sich selbst vom Nachdenken fernzuhalten...

Also war Iolaos nicht selten bei den hauseigenen Ställen Montanas zu finden, und es zeigte sich, das er nicht nur zum Ausmisten taugte, sondern ebenso ein Händchen wie auch ein Auge für die Tiere hatte... Angefangen bei der Beruhigung zu beschlagender Pferde bis hin zu einem nicht ganz unpassenden Tipp an den Stallmeister bei der Neuarrangierung eines einzufahrenden Gespanns. Allerdings hielt er sich dadurch auch nicht von seinen Gefährten fern, was ihnen ermöglichte, die leise Veränderung in ihm zu bemerken. Esybilla hatte ihn zuvor schon gut gelaunt erlebt, doch diese Stimmung war ein ums andere Mal auch ebenso schnell und ohne erkennbaren Grund eingebrochen und ins Gegenteil verkehrt. Iolaos kontrollierte sich zu gut, um seine Gefährten das volle Maß dessen, was in ihm vorging, spüren zu lassen, doch Esybilla war eine gute Beobachterin und Goran hatte zusätzlich den Vorteil, ihn von früher zu kennen, beschrieb ihn als einen Mann von ernstem und doch unerschütterlichem Optimismus.

Immer mehr von diesem Mann lernten nun auch die anderen kennen, während sie sich zu den Mahlzeiten trafen, manches Mal zu Fuß die Umgebung erkundeten, gemeinsam sogar mit Interesse Andregos Ausführungen über den Anbau und das Keltern des Weines lauschten oder abends bis zur gänzlichen Finsternis lange Gespräche auf ausladenden Balkonen führten.

Es war wieder solch ein angenehm lauer Abend, als Iolaos auf der Veranda des Haupthauses saß und gerade den ersten Zug aus seiner frisch gestopften Pfeife genoß. Von hier aus hatte er Blick auf die Weide, auf der ihre Pferde standen. Ziege graste unweit im Licht der untergehenden Sonne. Ihr Bauch war prall gefüllt vom saftigen Gras des Südens, aber sie schien unersättlich.

"Schon wieder auf der Flucht?" Esybillas aufgeräumte Stimme erklang von einer der Nebentüren, die auf die Veranda führten. Noch ehe er sich umdrehen konnte, schob sie sich vollkommen hindurch, die Pforte leise wieder hinter sich schließend. Es war ein seltsamer Anblick sie in einem Kleid zu sehen, hatte sie doch auf ihren Reisen stets dieselbe angenehme Gewandung getragen, die viele Wanderer zu benutzen pflegten. Natürlich war auch das Kleid grün, im liebfeldischen Stil weit geschnitten, schlicht trotz allem. Eine Einhornbrosche hielt einen schleierartigen Umhang zusammen und auch auf ihrer Stirn war wiederum das Symbol Nandus' zu sehen. Iolaos hatte am Morgen eine Diskussion zwischen ihr und Andrego zufällig teilweise mitgehört, die sich um genau ihre Kleidung drehte. Zum Abendessen waren Gäste von einem anderen Gut aufgetaucht, und offenbar erwartete man von der jungen Dame Montanas Respektabilität - etwas, das Esybilla zwar verkörpern konnte, aber selten wollte. Auch an diesem Abend war er den Eindruck nicht ganz los geworden, daß sie sich in nicht unerheblichem Maße über ihre Umgebung amüsierte, doch es schien als hielten die Besucher die Magierin für die Höflichkeit selbst.

Ohne Scheu oder Respekt für einen eventuellen Wunsch nach Einsamkeit bewegte sie sich auf ihn zu, sich an das Geländer der Veranda lehnend. Klarblaue Augen blickten ihn neugierig und lächelnd an. Auch wenn er im ersten Moment fast ein wenig aufgeschreckt war - mit leichter Verzögerung, was darauf schließen lies, das es dabei mehr um den Sinn ihrer Worte, als den Klang ihrer Stimme ging - lehnte er sich nun doch zurück und sah ihr ruhig entgegen.

"Auf der Flucht, wovor...?" Seine Worte klangen etwas umständlich durch den Pfeifenstiel in seinem Mund.

Sie schmunzelte und zupfte an einer sorgfältig über ihre Schulter drapierten Locke.

"Vor mir?" schlug sie leichtherzig vor, doch etwas an ihrem Blick schien wachsam, erinnerte ihn an jene Aufmerksamkeit, mit der sie eine interessante Schriftrolle oder eine faszinierende Ansicht betrachten würde.

Vielleicht alarmierte ihn das, den er schmunzelte, ergeben beinahe, und nahm dabei die leise vor sich hin rauchende Pfeife in die Hand.

"Wer würde vor solch einer Schönheit fliehen? Im Norden wußtet Ihr das gut zu verstecken..." Eine theatralische Pause. "...Euer Gnaden." Um seine Augen herum bildeten sich winzig kleine Fältchen, wie für gewöhnlich verrieten, wenn er zu Schelmereien aufgelegt war.

"Nun ja, wir verstecken alle das eine oder andere", entgegnete die junge Magierin leichthin. "Ihr zum Beispiel daß Ihr recht gut im Schmeicheln seid...." Sie ließ offen, ob sie noch mehr erkannt hatte, setzte sich recht undamenhaft auf die Brüstung

Er zuckte leicht mit den Schultern.

"Vielleicht bin ich das gar nicht... Vielleicht will ich Euch nur beschäftigen..."

"Um mich abzulenken?"

Sie hatte den Blick abgewandt, so daß diese Bemerkung scheinbar aus dem Nichts traf. Ihre blassblauen Augen wanderten über das Gras weiter unten, blieben mit einem Lächeln auf Ziege hängen "Ich sag doch, Ihr seid zu schlau für mich..." Iolaos erhob sich, ließ seine Pfeife auf dem kleinen Beistelltisch liegen und trat ebenfalls an die Brüstung. Esybilla konnte aus den Augenwinkeln sein Grinsen erahnen, als sein Hund unter dem hölzernen Zaun hindurch auf die Weide schlüpfte, wo das Pony in weiser Voraussicht bereits die Ohren anlegte. "Er macht es schon wieder..."

Und tatsächlich vollführte der große Hund, der rein vom äußeren nur schwer einer bekannten Rasse zuzuordnen war, seine allabendliche Leibesertüchtigung, in dem er die kleine Pferdeherde mit fröhlichem Gebell zusammentrieb wie einen Tross Schafe. Sogar Ziege ließ es sich gefallen, wenn sie auch einen recht mürrischen Eindruck dabei machte.

Iolaos lachte leise.

"Seehund, Hütehund... denn Stammbaum würd ich gern mal sehen..."

"Promenadenmischungen sind ohnehin die besten", stellte die Magierin resolut fest. "Wie heißt er eigentlich?"

"Hat er mir noch nicht verraten..." gab Iolaos vollkommen natürlich zurück.

"Ah", bemerkte Esybilla trocken und stützte die grünbehandschuhten Ellenbogen auf die Brüstung auf. "Wie der Herr so der Hund, richtig? Voller Geheimnisse." Sie wandte sich wieder zu ihm um, die blauen Augen lachend.

Iolaos hob leicht die Schultern.

"Nein, Geheimnisse hat er wohl nicht..." sagte er nachdenklich, ohne den Blick von dem Hund zu wenden. Ein halbes Geständnis...? Dann nickte er fast plötzlich in Richtung seiner kleinen Stute, die ihrem 'Hüter' gerade mit angelegten Ohren den Kopf entgegenstreckte, als könne sie ihn damit beeindrucken.

"Ziege hat sich ziemlich schnell vorgestellt... Gleich in unsere ersten Woche auf der Straße steigt sie so locker aus dem Fesselgelenk auf einen halbmannshohen Findlingsbrocken und findet es prima... und man kann nicht sagen, das er ihr im Weg lag..." Er schmunzelte. "Und über ihr sonstiges Verhalten muß ich wohl kein weiteres Wort verlieren..."

Das würde ich auch so sehen. Sie stieß ein leises Meckern aus, wandte sich Iolaos zu. Nachdenklich tippelte sie mit ihren grünbehandschuhten Fingern auf die marmorne Brüstung. Sie beobachtete ihn, recht offen, recht neugierig.

Nach einer Weile seufzte er leicht und wandte ihr - geringfügig genervt - den Blick zu.

Sie erwiderte den Blick mit hochgezogenen Brauen, lächelte dann aber, vielleicht ertappt, vielleicht entwaffnend.

Ich werde aus Euch nicht schlau, bemerkte sie offen.

Er schien ihre Mimik zu erwidern.

Frustrierend, was? entgegnete er fast ein wenig stichelnd, bevor er mit den Schultern zuckte. Dabei bin ich doch recht einfach gestrickt...

Sie schmunzelte sacht.

Findet Ihr? Recht undamenhaft sprang sie ein Stück hoch um sich auf die Balustrade zu setzen. Ihr unterhaltet Euch mit einer Magierin. Was immer das heißen mochte.

Und sein Gesichtsausdruck zeigte sehr deutlich, das er das im ersten Moment auch nicht wusste, doch schließlich nickte er leicht.

Ein Punkt für Euch...

Sie erlöste ihn von ihrem Blick, langsam die Hände in den Schoß faltend.

Versteht mich nicht falsch. Ich bin froh, dass offensichtlich zumindest ich trotz meiner Gabe nicht mehr in rabenschwarzem Lichte bei Euch stehe. Das schnelle Lächeln verriet eine für die Magierin schon fast untypische Vorsicht.

Iolaos schnaubte.

Ich müsst nicht so gestelzt reden. Es ist ja in Ordnung, ich... misstraue Euch nicht mehr und gut... Etwas war ihm unangenehm. Das Thema vielleicht oder seine anfängliche Haltung ihr gegenüber...

Sie blinzelte ein wenig überrascht und grinste dann.

Das macht diese Umgebung... das mit der Sprache, schob sie noch nach und zupfte nachdenklich an ihrem Ohrring.

Ich dachte, so etwas gehört zu haben, das Euch daran nicht allzu viel gelegen ist... erinnerte er mit dem Anflug eines Schmunzelns an die zufällig belauschte Unterhaltung mit ihrem Bruder. Sie hob die Schultern.

Richtig. Aber auch ich lasse mich bisweilen von meiner Umgebung beeinflussen. Er warf ihr einen Blick von der Seite zu. Aber nur unter Protest...

Wäre doch sonst zu einfach... bestätigte Esybilla. Iolaos schüttelte leicht den Kopf. Sein Blick glitt wieder über die Wiesen und Felder, die von der untergehenden Sonne in ein angenehm warmes Licht getaucht wurden.

Dabei könntet Ihr es wirklich einfach haben... kommentierte er eine Spur leiser, einen Hauch Sehnsucht in seiner Stimme. Sie runzelte sacht die Stirn, legte den Kopf ein wenig schräg.

"Findet Ihr?" fragte sie, auch ihre Stimme leiser werdend. Er hob kaum erkennbar die Schultern.

"Bei einem solchen Zuhause, einer solchen Familie..." Er gönnte ihr einen kurzen Seiteblick. "Aber ich schätze, das ein ruhiges und geordnetes Leben Euch einfach nicht steht, was?" Es klang nicht nach einer Stichelei, war einfach nur eine Feststellung... ein Stück Bewunderung vielleicht. "Als die Dame des Hauses, die still hier wartet, dass irgend jemand kommt um sie zu heiraten..." Ein leises, verächtliches Schnauben verliess ihre Lippen. "Es ist gut... zu wissen, dass ich hierher zurückkehren kann. Aber bliebe ich länger als einen Monat.. ich würde wohl den Verstand verlieren... Es ist nicht umsonst dass ich dieses Zeichen trage." Ihre Hand wanderte fast unbewusst zu dem Einhorn auf ihrer Stirn. "Und... glaubt mir." Ihre Brauen zogen sich ein wenig zusammen. "Im Lieblichen Feld ist nicht alles das, was es scheint. Warum mein Vater starb, wissen weder Andrego noch ich. Bis heute." Sie senkte kurz den Blick, die behandschuhten Hände ineinander verschränkt.

"Ihr sehnt Euch nach Frieden, nicht wahr?" Der Angriff kam mitten aus der Parade heraus, doch er schien ihn nicht als solchen zu erkennen. Eine Weile blieb er ihr die Antwort schuldig, während die Sonne still und leise hinter den sanften Hügeln verschwand.

"Ist das nicht normal..." gab er schließlich mehr oder weniger zu.

"Ist es nicht normal, sich nach Neuem, nach Abenteuern zu sehen?" konterte Esybilla und klang in diesen Worten sehr jung, sehr enthusiastisch. "Eine ganze Welt zu unseren Füßen, voller Geheimnisse..." Sie wandte den Kopf schräg, um ihn anzublicken. "Wann habt Ihr das verloren?" fragte sie leise.

Er sah sie mit leicht gehobenen Brauen an.

Hab ich das...?

Sie hob leicht die Schultern, seinem Blick wieder ausweichend. Einen Augenblick lang schwieg sie, die Augen zusammengekniffen, während sie über die Hügel und Wiesen Montanas blickte.

"Das ist eine gute Frage", entgegnete sie leise. "Habt Ihr?"

Er schmunzelte leicht. Tappte sie im Dunkeln und versuchte, mit wilden Spekulationen den Punkt zu treffen? Oder tat sie nur so, um ihn in Sicherheit zu wiegen? Seltsamerweise war ihm an diesem Abend nicht wirklich nach 'kämpfen' zu mute... noch nicht...

"Ich bin hier..." erwiderte er ruhig, als sage das alles.

"Weil wir Euch auf der Suche nach Arbeit im Norden aufgegabelt haben und mein Charme einfach unwiderstehlich war", entgegnete die Horasierin keck und blinzelte fröhlich zu ihm hinüber. Wenn sie einen Punkt hatte, dann war er schwer zu finden.

Iolaos lachte leise und schüttelte leicht den Kopf.

"Was mich dazu veranlasst hat, mich auf Neues und letztenendes auf Abenteuer einzulassen ist doch gleich, oder nicht? Aber die Tatsache bleibt: Ich habe es getan... Ich hätte ebenso gut weiter in den Norden ziehen können, was mein Plan war, als ich auf Euch traf..."

Er hatte nicht wirklich verneint...

Sie schmunzelte leicht und stützte das Kinn auf die grünbehandschuhten Hände. "Hättet Ihr, richtig. Und das Warum ist niemals gleich." Jetzt klang sie wieder sehr nach einer Geweihten des Einhorngottes, wißbegierig und ein wenig belehrend - wenn auch nicht einmal auf eine unangenehme Art und Weise, mehr, als kämen jene Sätze automatisch, ohne ihr bewußtes Zutun. Sie hob die Schultern. "Aber wie Ihr meint. Ich bin nur neugierig. Wenn ich keine bohrenden Fragen stellen würde, dann würdet Ihr wahrscheinlich denken ich sei immer noch fiebrig und mich versuchen ins Bett zu stecken, und seid versichert, dass ich nichts weniger möchte als das!"

Er nickte beipflichtend, warf ihr jedoch einen skeptischen Blick zu - mehr Stichelei als Ernst. "Ihr wißt aber schon, das Ihr auch im Fieber recht gesprächig seid..." hielt er ihr vor. "Ich nehme es an", entgegnete Esybilla ungerührt. Sie hatte schon immer die Ansicht vertreten, dass man seine Fehler besser annahm, statt sich gegen sie zu wehren oder sich darüber zu ärgern. "Ich hoffe ich war unterhaltsam... ich erinnere mich nur verschwommen."

Iolaos lächelte leicht und winkte kopfschüttelnd ab. Hatte er bislang schon jemals erlebt, das sie sich verbal aufs Glatteis führen ließ?

Esybilla pfiff leise vor sich hin und blickte zu der untergehenden Sonne, die hinter den sanften Hügeln Montanas verschwand, ein letztes rotes Glühen über die Terasse sendend.

"Ich bin mir ziemlich sicher, dass mein Bruder bald zum Abendessen läuten wird", bemerkte sie schließlich, das Thema ein weiteres Mal abrupt wechselnd. "Und nach dem Geruch, der vorhin aus der Küche kam, lohnt es sich!"

"Ich kann mich nicht erinnern, das es sich bislang einmal nicht gelohnt hätte..." erwiderte Iolaos, der sicher nicht vorhatte auch nur eine Mahlzeit vor ihrer Abreise zu versäumen.

Sein Hund lief sichtlich gut gelaunt nach vollendeter Arbeit über die Wiese auf die Terrasse zu und erklomm die kleine Treppe, um sich zu ihnen zu gesellen. Die Pferde standen auf der Weide alle recht dicht beieinander und blickten ihm nach, aber es stand zu vermuten, das sie nur darauf warteten, das er verschwand, um sich wieder in ihre Lieblingsrichtung zu trollen.

Iolaos schmunzelte.

Als hätte er gehört, das wir gerade vom Essen sprechen... Na los, Pokii, schwing die Hufe, dann kriegst du vielleicht auch noch was ab...

Das große Tier blieb vor ihm stehen und wedelte ihn an.

"Poki'i?" Esybilla schmunzelte. "Also jetzt doch ein Name?"

Iolaos sah sie an, eine Spur überrascht vielleicht, das sie einmal etwas nicht wußte, aber wenn er genau darüber nachdachte war das wohl auch zu weit hergeholt.

"Nein, nicht wirklich... Es ist ein Wort aus der Sprache der Napewanha und heißt wohl so etwas wie 'Kleiner Bruder'..." Er lächelte auf den Hund hinab, eine Spur melancholisch vielleicht. "Eine ... Freundin aus der Arena hat ihn immer so gerufen..."

"Ich finde das passt." Esybilla ging neben dem Hund in die Knie und wuschelte mit ihren grünen Handschuhen einmal durch sein Fell. "Bist ein feiner kleiner Bruder..."

Hm..." Nachdenklich sah Iolaos ihr zu. "Poki'i...?" Der Hund sah wieder von Esybilla zu ihm und sein Wedeln wurde stärker "Ihr habt recht...eigentlich ist das ja schon ein Name..."

"Für jene, die die Sprache der Mohas nicht sprechen in jedem Fall.. und ist es nicht so daß die Waldstämme es ohnehin vorziehen, Namen nach Eigenschaften zu vergeben und ihnen Bedeutung zu verleihen?" Sie blinzelte zu ihm hinauf, offensichtlich selbstzufrieden.

Iolaos sah sie übertrieben finster an. Sie konnte so furchtbar rechthaberisch sein... aber daran konnte er sich seltsamerweise gewöhnen...

"Na komm, Poki'i..." Er zwinkerte dem Hund zu. "Euer Gnaden scheint wohl noch keinen Hunger zu haben..." Esybilla schmunzelte.

"Ihr urteilt vorschnell, Herr..." Sie erhob sich nach einem letzten freundschaftlichen Schlag auf den Rücken des Hundes und wandte sich zu Iolaos. "Wir sollten besser mal sehen dass wir losgehen... sonst haben uns die anderen alles weggegessen!"

Iolaos hob leichthin die Schultern. "An mir liegts nicht..."

"Ts, ts, ts..." Esybilla schüttelte sacht den Kopf und schlug Iolaos leicht auf die Schulter. "Ihr solltet nicht versuchen, der Dame des Hauses die Schuld zuzuschieben, das kann nur Unheil geben..." Mit einem Zwinkern machte sie sich auf den Weg nach drinnen. Er folgte ihr kopfschüttelnd, der Hund an seiner Seite mit wedelndem Schwanz. "Na, auf das Unheil wär ich mal gespannt..."

Aber das Unheil blieb aus und an seiner statt folgte ein weitere friedlicher Abend in Montana.

Von Ute und Monika

Querverweis zum Weiterlesen:
Das Ende der Unschuld - Schlaglichter aus dem Vorleben Iolaos' (Führt in den Bereich "Geschichten über Iolaos")

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