Esybilla Stragazza di Montana

Als Tochter einer wohlhabenden liebfeldischen Familie standen Esybilla Stragazza di Montana von Anfang an viele Türen offen. Sie wuchs auf dem Weingut Montana auf, wurde nach Entdeckung ihrer magischen Fähigkeiten von ihren Eltern nach Kuslik an die Halle der Antimagie gegeben. Für diesen Zweig der Zauberei erwies sie sich als besonders begabt - ein Glück, da die strenge Disziplin der Antimagieschule ihre Sache nicht war. Um Haaresbreite entging sie dem Rauswurf und schloß stattdessen ab, doch die meisten der Magister waren nicht unglücklich, sie gehen zu sehen.
Von Fuchs und Greif
zeigt sie durch die Augen zweier Magistrae, einer eher wohlwollenden, einer strengeren. Sie verließ das Liebliche Feld auf ihren eigenen Erkundungszügen, stellte sich dem Schwarzmagus Liscom von Fasar in der gorischen Wüste, bereiste Maraskan und den tiefen Süden, bis der Tod ihres Vaters und der Ruf ihres Bruders sie zurück nach Montana riefen. Ein Freund aus den Jugendzeiten ihres Bruders, Silvano di Miranelli, brachte ihr den Glauben des Halbgottes Nandus näher, und Esybilla, ebenso wie ihr Bruder, näherten sich seiner Loge an. Sie begann, sich in der Loge zu engagieren und übernahm schließlich einen Botengang, der ein Artefakt nach Punin zur Untersuchung bringen würde. Sie wurde jedoch abgefangen und in die unterirdischen Kerker einer Festung gesteckt. Beinahe wäre sie in dem unterirdischen Ganglabyrinth verhungert und verdurstet, wäre ihr nicht in einem gesegneten Moment aufgegangen, welcher Struktur dieses Labyrinth hatte. Sie fand den Ausgang und entkam - ihre Loge sah die Vorgänge als Zeichen des Herrn Nandus und sie schloß sich ihrer Gemeinschaft als Geweihte an. Von nun an führte sie Tagebuch, einem hesindianischen Buch der Schlange gleich, Rechtfertigung, Ansammlung von Wissen, aber auch Möglichkeit ihre Gedanken zu ordnen, ist dieses Buch ein Zeugnis des Lebens der Gezeichneten, wie es wohl kein zweites gibt.

Querverweise zum Weiterlesen:
Beinahe wie Brüder, die Geschichte von Andrego Stragazza di Montana und seinem Jugendfreund Silvano di Miranelli (Führt in den Bereich "Geschichten über Andrego")
ausführliche Charakterbeschreibung Esybillas (Führt in den Bereich "Gruppenbeschreibung der Gezeichneten")

Tagebuch der Esybilla Stragazza di Montana
Auf der Suche nach neuen Erfahrungen verließ Esybilla bald nach ihrer Weihe das heimatliche Liebliche Feld, um sich gen Norden zu wenden. Bei Donnerbach, im Nebelmoor - und in Schwierigkeiten - begegnete sie dem Jäger Lieto, der sich anbot, ihr bei ihrer Reise durch die nördlichen Gefilde behilflich zu sein. Und so findet sich Esybilla nun in Bjaldorn wieder, inmitten des finsteren Nornja, wo schicksalhafte Begegnungen stattfinden. Von hier an berichtet das getreulich über all das, was die Gezeichneten zu den Legenden werden ließen, die sie heute noch sind.
Tagebuch zum Vorspann der Kampagne
Tagebuch zu 'Alptraum ohne Ende'
Tagebuch zu 'Unsterbliche Gier'
Intermezzos zum Tagebuch
Und doch beantwortet das Tagebuch nicht alle Fragen. Sehr spärlich sind die Informationen darüber, was Esybilla mit Iolaos, dem späteren Zweiten Gezeichneten verband, und bisweilen verschwommen ist der Blick auf das, was die Magierin sich selbst nicht eingestehen konnte oder wollte. Und so kommt hier ein Blickwinkel zum Zuge, der Esybilla selbst wohl gar nicht so recht wäre.
Intermezzos zum Prolog zur Kampagne
Intermezzos zu 'Alptraum ohne Ende'
Intermezzos zu 'Unsterbliche Gier'
Intermezzos zu 'Rausch der Ewigkeit'

Querverweis zum Weiterlesen:
Das Ende der Unschuld - Schlaglichter aus dem Vorleben Iolaos' (Führt in den Bereich "Geschichten über Iolaos")
Wie ein Choral der Vergänglichkeit - Die Herkunft Setaous (Führt in den Bereich "Geschichten über Setaou")