Andrego ya Stragazza di Montana

Man sollte glauben, Andrego Stragazza di Montana, dem Sohn einer angesehenen, horasischen Familie, sollte ein ruhiges Leben fern von allzu großen Gefahren beschieden sein. Doch niemandens Leben ist einfach, während die Zeitenwende Aventurien beutelt. In jungen Jahren wird sein Vater, vormalig Leibgardist Amene Horas', im Zuge einer Intrige, dessen Hintergründe er niemals vollkommen verstand, vom Hof entfernt, der Abschied versüßt mit dem Landgut Montana südlich von Kuslik. Jene erste prägende Begebenheit mag er noch selbst als Glücksfall empfunden haben, wuchs er doch in der Sicherheit des ländlichen Lebens auf. Gemeinsam mit seiner Schwester bildete er eine verschworene Gemeinschaft, die sich selbst dann nicht auflöste, als er zur Kriegerschule nach Vinsalt und Esybilla zur Magierausbildung nach Kuslik gesandt wurde.
Der Tod seines Vaters trifft Andrego schwer, und noch während er das Gut übernimmt, unterstützt von seiner Schwester Esybilla, werfen bereits weitere Ereignisse ihre Schatten.
Der Dämonenmeister Borbarad betritt die Welt, und Esybilla wird in den Kampf gegen ihn hereingezogen und verläßt das Landgut. Und Andrego fällt es zu, für ihre Taten zu büßen. Denn sie nahm einer seiner Unterstützerinnen, das Spielzeug, als Iolaos, der Zweite Gezeichnete, sich ihr zuwendet und somit den Schatten der Magierin Elysia entkommt. Im Zuge der Unruhen im Lieblichen Feld überfällt Elysia Andrego und Belkelelpaktiererin und Beherrschungsmagierin die sie ist, ist Andrego glücklich, sich an die meisten Erlebnisse unter ihrer Fuchtel nicht erinnern zu können. In Borbarads Armee zieht er gegen die Kaiserlichen, bis Elysias Zauber nachläßt und er sich seiner selbst erinnert. Als Andrego die Seiten wechselt, steht die dritte Dämonenschlacht bereits am nächsten Tag bevor, und wenig bleibt, um sich mit der Schwester auszusöhnen, deren Schatten mittlerweile als Vierte Gezeichnete übermächtig geworden ist. Esybilla stirbt, und Andrego bleibt als gebrochener Mann zurück. Nur mühsam, mit Hilfe der Philosophin Ononis, findet er zurück ins Leben und nimmt eine Einladung an, im Geheimen Rat Amenes als Kontaktmann für das Mittelreich zu dienen. Er heiratet Serina von Garlischgrötz, eine gute Freundin, die ihm zwei Kinder schenkt, zwei Erben für Montana.

Querverweise zum Weiterlesen:
Das Tagebuch der Esybilla Stragazza di Montana (Führt in den Bereich "Geschichten über Esybilla")
Intermezzos zum Tagebuch Esybillas (Führt in den Bereich "Geschichten über Esybilla")
ausführliche Charakterbeschreibung Andregos (Führt in den Bereich "Gruppenbeschreibung der Wegbegleiter")
Gefallen - Andrego bei Elysia (Führt in den Bereich "Geschichten über Iolaos")

Durch Schwarze Lande
Andrego reist in seiner Funktion als Geheimer Rat im Dienste der Horas nach Gareth, ursprünglich, um einige Lieferungen abzuwickeln und am Garether Hof die Stimmung zu sondieren, als Galotta eine Höllenmaschinerie sendet, um Gareth in Angst und Schrecken zu versetzen. Hintergründig erweist sich dies als Versuch seines Reichserztruchseß Ugo von Wertlingen, seinen Sohn zu erreichen und ihn zu bitten, in die Schwarzen Lande zu reisen. Ludo von Wertlingen, bester Freund Prinz Brins, ist jedoch durch seinen Eid an die Totenwache über Brin in der Stadt des Lichtes gebunden. Und so bittet er die Helden, die ihm die Botschaft überbrachten, an seiner Statt nach Yol-Ghurmak zu reisen. Andrego stimmt zu, und sein Versuch, seine Entschuldigung vor seiner Frau Serina - und somit auch vor sich selbst - zu rechtfertigen, ist in
Bis wir uns wiedersehen
zu lesen.
Wider alle Vernunft, wider alle Wagnisse, es gelingt den Helden, zumindest körperlich unversehrt die Schwarzen Lande wieder zu verlassen. Doch Serina von Garlischgrötz, im Versuch, ihren Zorn über ihren leichtsinnigen Gemahl auszugießen, macht die Erfahrung, daß Andregos Wunden tiefer gehen, als sie zu bohren wirklich bereit ist. Ihr Gespräch, das den Abschluß der kurzen Geschichte um die Schwarzen Lande beschreibt, findet sich unter
Alte Wunden
(Geschichte inspiriert von 'Kreise der Verdammnis')

Querverweis zum Weiterlesen:
Ein Teil der Erlebnisse der Heldengruppe in Warunk unter Im Schatten der Toten (Führt in den Bereich "Geschichten über Yann")

Beinahe wie Brüder
Beinahe wie Brüder waren Andrego Stragazza di Montana und Silvano di Miranelli, von frühester Jugend an, bis die Welt sie auseinanderriß und sie schließlich zu dem schrecklisten Ende führte, das eine Freundschaft wohl erfahren kann. Der Kriegerschüler an der Akademie der Kriegs- und Lebenskunst zu Vinsalt und der Novize des Nandustempels empfanden Vinsalt als die Welt, die es für sie zu entdecken galt.
Löwe und Einhorn im Zeichen der Schlange
beschreibt, wie die beiden ungleichen jungen Männer zusammenkamen und erste Gemeinsamkeiten fanden. Ein Zufall brachte Andrego und Silvano zusammen, bei dem Treffen zwischen dem Nandusnovizen und Andregos Schwester Esybilla ist jedoch wesentlich weniger davon im Spiel. Eine Diskussion entspinnt sich um Glauben und Moral - und wer mag schon ahnen, wie akut all jene Fragen werden, wenn erst der Dämonenmeister kommt...
Schritte auf deinem Grab
erklingen, auch wenn du sie nicht hörst. Doch gemeinsam bestreiten sie weiter ihren Weg, und
Solch sorglose Zeiten
sind es, daß man es fast nicht glauben möchte. Doch jede Idylle hat ein Ende.
Das Ende meiner Freiheit
beschreibt, wie sich Andrego langsam daran gewöhnt, was es heißt, Horasier zu sein.

Zu lange vergangen
sind die Dinge, die Andregos Vater töteten, zu lange, um sich zu erinnern. Und doch...

Querverweis zum Weiterlesen:
Charakterbeschreibung Silvanos (Führt in den Bereich "Nebencharaktäre")