Allacaya Sonnenkind Dom Alricio Tonello di Gerrada Spoiler BKAndrego Stragazza di Montana Spoiler JdFAngwi Thalionmel Galahan
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Spoiler BKAndrego Stragazza di Montana

Herkunft
Landgut Montana, Liebliches Feld
Profession
Krieger zu Vinsalt, Winzer
Aussehen
rotbraunes Haar, klare blaue Augen, eher geschmeidig als kräftig, mittelgroß. Wenige Sommersprossen, blasse Haut
Gespielt von
Ute
Gespielte offizielle Abenteuer:
Kreise der Verdammnis (Führt in den Bereich "Materialien, Rezensionen")
Geschichten
Durch Schwarze Lande (Führt in den Bereich "Geschichten über Andrego")
Beinahe wie Brüder (Führt in den Bereich "Geschichten über Andrego")
Tagebuch zur Borbaradkampagne - Der erste Tag des neuen Lebens (Führt in den Bereich "Geschichten über Esybilla")
Intermezzos - ein Hauch von Frieden (Führt in den Bereich "Geschichten über Esybilla")
Gefallen (Führt in den Bereich "Geschichten über Iolaos")
Im Schatten der Toten (Führt in den Bereich "Geschichten über Liskaju")
Der Zukunft entgegen (Führt in den Bereich "Geschichten über Liskaju")
Über den Charakter

Andrego Stragazza di Montana wurde als erstes Kind von Yasindigo Stragazza di Montana in Vinsalt geboren. Kurz nach seiner Geburt verließ der Vater aufgrund einer Intrige seinen bisherigen Posten als Leibwache der Horas am Hofe und nahm ihr Angebot an, sich aus der Politik auf das ihm verliehene Landgut Montana zurückzuziehen. Hier verbrachte er mit seiner dreieinhalb Jahre jüngeren Schwester Esybilla eine unbeschwerte Kindheit fern von allzu großem Standesdünkel. Die Mutter starb bald nach Esybillas Geburt, doch ihre Amme und die Fürsorge des Vaters ließen sie nicht allzu sehr missen.

Schon früh wurde der junge Andrego darin eingeweiht, einmal in die Fußstapfen seines Vaters zu treten. Er lernte das Gut und alles, was nötig war, um es zu bewirtschaften, kennen, von spielerischer Hilfe bei den Weinlesen hin bis zu allen Arbeitsschritten, die zur Kelterei des Weines nötig sind. Im Alter von neun Jahren wurde er, der Familientradition folgend, zur einer Kriegerschule gesandt. Aus persönlichen Gründen entschied sich Yasindigo für die Vinsalter Schule.

Andrego verbrachte eine vergnügliche Jugend in Vinsalt. Die Ausbildung an Schwert und Degen fiel ihm leicht und sein wacher Verstand half ihm, auch die theoretischen Teile der Schule mit Bravour zu bewältigen. Mit seiner Schwester Esybilla, die mittlerweile die Künste einer Antimagierin in Kuslik lernte, verband ihn viel und oft besuchten die Geschwister einander über Feiertage hinweg. Wie Esybilla auch, so ist auch Andrego mit einem optimistischen Geist, einem fragenden, wachen Verstand und einer guten Portion Schalk gesegnet, und wie ihr, so war auch ihm ein profundes Gefühl für Herausforderungen zu eigen. Schon während seiner Ausbildung ehrte er Hesinde ebenso wie Rondra, und in seinem Jahrgang brillierte er als Jahrgangsbester in Taktik und Strategie. Er pflegte eine ganze Reihe von Freundschaften in Vinsalt, die engste zu Silvano di Miranelli, einem Adeligen aus dem Raume von Grangor. Di Miranelli, ein Geweihter des Nandus, zur Ausbildung am Tempel zu Vinsalt, verstand sich auf Anhieb mit dem aufgeweckten Mann und brachte ihm die Lehre des Einhorngottes näher.

Nach seinem Abschluss bereiste Andrego zunächst einige Jahre das Mittelreich, in halboffiziellem diplomatischen Auftrag des Königshauses. Er nahm an einigen Schlachten des Orkkrieges teil und begann, das militärische Genie Helme Haffax' zu bewundern. Schließlich kehrte er aber nach Hause zurück, um seinem Vater bei der Bewirtschaftung des Gutes zur Hand zu gehen.

Er war wohl einige Monate daheim, als der Vater von plötzlicher Krankheit dahingerafft starb. Ein eilends hinzugezogener Medicus konstatierte Gift und Andrego, der die Unterlagen seines Vaters durchsah, begriff, daß er offensichtlich von seiner Vergangenheit eingeholt worden war. In keiner seiner Aufzeichnungen war Yasindigo genau genug, als daß sein Sohn hätte das ganze Bild erahnen können, dennoch machte er sich an die Nachforschungen. Er bezahlte einen Magier dafür, daß er seiner mittlerweile herumreisenden Schwester ein Traumgesicht sende, daß sie nach Hause zurückkehren sollte und wartete auf Esybillas Heimkehr.

Gemeinsam versuchten die Geschwister, aufzudecken was ihren Vater das Leben gekostet hatte, doch sie kamen nur schleppend voran. Silvano di Miranelli war gern gesehener Gast auf Montana und führte nun die junge Esybilla ebenfalls an die Lehren Nandus' heran. Esybilla, noch enthusiastischer, ließ sich weihen und trat di Miranellis Zirkel, den er mittlerweile in Kuslik aufgebaut hatte, bei.

Esybilla begab sich ein weiteres Mal auf Reisen und Andrego bewirtschaftete das heimatliche Gut. Doch die Nachrichten, die seine Schwester aus dem Norden brachte waren nicht gut. Er glaubte ihren Worten über Borbarad sofort und begann, ebenso wie Esybilla, doch mit wesentlich weniger Mitteln, Nachforschungen anzustellen.

Als im Süden das Liebliche Feld in Aufständen entbrannte, spürte Andrego, daß auch im nördlichen Montana Unruhe herrschte. Als er - überrascht - nachforschte, kam er einer Frau auf die Spur, die offensichtlich begonnen hatte, die Leibeigenen Montanas gegen ihren Herrn aufzuhetzen. Bevor er jedoch wahrhaftig dagegen vorgehen konnte war es bereits zu spät. Montana erhob sich und das Gut wurde zerstört. Andregos eigene Erinnerungen an den Kampf sind vage, es scheint, als habe sich besagte Frau, eine Magierin mit Namen Elysia, seines Geistes bemächtigt und ihn aus den Kampfhandlungen herausgehalten.

Die darauf folgende Zeit, in Gefangenschaft Elysias, ist ihm nie wieder zu rekonstruieren gelungen. Es handelt sich bei ihr um eine Belkelelpaktiererin, so wird ihm schon allein sein Wissen sagen, was wohl geschehen ist, gnädigerweise erinnert er sich an das wenigste. Er stand unter ihrem Bann, die meiste Zeit nicht Herr seiner Sinne, und während seine Schwester als Vierte Gezeichnete den Kampf gegen Borbarad aufnahm, befand er sich in Elysias Gefolge ganz in der Nähe des Dämonenmeisters.

Phex wollte es so, daß nach endlosen Jahren Elysia die Lust an ihrem Spielzeug verlor. Ohne großes Federlesens stellte sie den immer noch benebelten Andrego in die Reihen der Borbaradianer. Erst langsam erwachte sein Geist zu neuem Leben, und als sein Tatendrang erwachte, sammelte er die Unzufriedenen in den Reihen der Borbaradianer um sich und desertierte kurz vor der Schlacht an der Trollpforte. So war ihm auch ein kurzes Wiedersehen mit seiner geliebten - und sehr veränderten - Schwester vergönnt, bevor diese für den Sieg gegen Borbarad ihr Leben gab.

Die Wirrungen ließen Andrego als gebrochenen Mann zurück. Von Elysia über Jahre hinweg als Spielzeug benutzt, vor den Ruinen seines Lebens stehend, zog er sich nach Montana zurück, um zu heilen. Esybilla hatte das Gut teilweise wieder aufgebaut, so daß er nicht von Null beginnen mußte, und er stürzte sich in die Arbeit. Unterstützend mag wohl die zeitweilige Gesellschaft von Ononis, einer Freundin des Zweiten Gezeichneten, der auch sein Schwager gewesen war, gewirkt haben, und langsam begann er, zu sich selbst zurückzufinden.

Am Horashofe war der Name di Montana unvergessen, und man bot Andrego die Stellung eines Geheimen Rates an, bezüglich der Schwarzen Lande (die er ja im Entstehen gesehen hatte) und der Kommunikation mit dem Mittelreich bezüglich der Schwarzen Lande. Er pendelte zwischen Gareth, Vinsalt und Montana und fand sich langsam in dem neuen Leben zurecht.

Am Hofe, noch durch alte Kontakte Silvano di Miranellis, der während der borbaradianischen Umtriebe die Seiten gewechselt hatte, fand er in die Kreise des Colonello Nandurio, dessen Bestreben, im Untergrund einen Nanduskriegerorden aufzubauen er unterstützte. Mittlerweile im Status eines Alkoluthen der Nanduskirche führt Andrego nun ein Leben zwischen verschiedenen Höfen und seinem eigenen Gut, und scheint endlich wieder einen Platz gefunden zu haben, an dem es sich zu leben lohnt.

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