Kreise der Verdammnis - Das letzte Banner

Jörg Middendorf
Spielerrezension
Kreise der Verdammnis
Bernfried von Ehrenstein, der Herzog des freien Tobrien, plant einen Schlag gegen das postborbaradianische Schwarztobrien. Doch dafür muß es erst gelingen, ein Bündnis zwischen Galotta und Rhazzazor zu verhindern, und hierzu sind die Helden ausersehen. Sie sollen ein altes Banner aus dem Molchenberg holen, unter der Stadt Warunk gelegen, und sich dann nach Eslamsbrück durchschlagen, um damit einen Angriff der Untoten auf die Festung des Dämonenkaisers zu provozieren.

Die Idee hinter dem 'letzten Banner' ist eine wirklich lustige Aktion. Da gibt es dieses Banner, das offensichtlich alle Untoten zu sich lockt - das in der Festung Galottas zu deponieren dürfte wohl für einige Verwirrung sorgen. So ziehen die Helden erstmal den Hut vor Bernfrieds Dreistigkeit - aber dann nehmen die realen Probleme überhand. Nach Warunk hineinzukommen ist verhältnismäßig einfach - hinaus ist das Problem. Und nach Eslamsbrück hineinzukommen ist auch nicht gerade einfach.
Das letzte Banner ist ein Spionageabenteuer, eines, bei dem es darum geht, sich schnell und unauffällig durch feindliches Land zu schleichen, Vertrauen bei Verbündeten zu gewinnen und sich so geschickt wie möglich an die verdrehten Gesetze Warunks anzupassen, in dem keiner keinem traut und die Täume des Untoten Drachen die Stadt beuteln.
Das Reich des Schwarzen Drachen ist beängstigend und realistisch dargestellt, die Anforderungen an die Helden, dort lebendig herauszukommen, entsprechend hoch.
Ich fand es sehr mitreißend, unterhaltsam und bedrückend, aber letzteres sind Abenteuer in Schwarztobrien ja wohl immer...

Gespielt von Ute

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