Kreise der Verdammnis - Die Stadt der 1000 Augen

Anton Weste
Spielerrezension
Kreise der Verdammnis
Eine Höllenmaschinerie in Gareth, konstruiert von Galottas Meistermechanikus, übermittelt eine seltsame Botschaft. Der Reichserztruchsess Galottas bietet an, in den Schoß des Mittelreiches zurückzukehren - gelänge es ihm nur, aus Yol-Ghurmak zu fliehen. Und so bricht eine tapfere Gruppe von Helden in die Stadt der tausend Augen auf, um den Herrn von Wertlingen Galotta unter der Nase fortzustehlen.

Die Stadt der 1000 Augen ist beängstigend, deprimierend, bedrückend, und eigentlich in meinen Augen das beste Abenteuer aus 'Kreise der Verdammnis'. Man bewegt sich durch einen totalen Überwachungsstaat, der so verdreht und verderbt ist, daß man es als normaler Aventurier kaum ertragen mag. Der Eindruck der Stadt Yol-Ghurmak ist farbig und extrem unangenehm, man hat das Gefühl, sich an Galottas Hof wie auf rohen Eiern zu bewegen. Ich fand - zumindest aus der Perspektive des Spielers - daß das Abenteuer den Schrecken der Schwarzen Lande wahrhaftig gerecht wird. Das Ende ist fulminant, überraschend, und führt die Helden in recht verborgene Kreise des Dämonenkaisers ein.
Alles in allem ein sehr spannendes Abenteuer, das sich lohnt. Man sollte allerdings Helden haben, die den kleinen Phex im Herzen tragen und auch kein Problem damit haben, für den guten Zweck mal Blut zu geben oder sich sonst irgendwie der Maschinerie Galottas temporär unterzuordnen - ohne das kommt man nämlich wirklich nicht weit.

Gespielt von Ute

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