Der Stein der Mada

Lena Falkenhagen
Meisterrezension
Der Stein der Mada
Der zweite Teil der Kampagne um die uralte Stadt Simyala führt die Helden ins almadanische Punin. Dort sind sie auf der Suche nach gleich mehrerlei - dem Geheimnis der Mondsteine, die in ihre Hände gefallen sind, und nach der Harfe der Winde, deren Geschichte untrennbar mit der Simyalas verknüpft ist. Doch sind sie nicht allein auf der Suche, und die Gefahr lauert an jeder Ecke

Von den drei Simyalaabenteuern hat mir "Stein der Mada" am besten gefallen. Ähnlich wie "Namenlose Dämmerung" ist auch dieses Abenteuer in zwei Teile gegliedert. Der erste ist ein klassisches Stadt- und Nachforschungsabenteuer. Wer sich für die Kosmologie Aventuriens interessiert wird hier ebenso Freude haben wie ein Spieler mit Spaß an Intrigen. In diesem Teil wird ein Großteil des Hintergrundwissens, das für die Kampagne wichtig ist, vermittelt. Als Meister ist Punin recht schwierig zu handhaben, viele Stränge müssen gleichzeitig im Blick behalten werden, und trotz aller Freiheiten sollten die Helden den rechten Weg ja nicht zu weit verlassen. Die Mühe lohnt jedoch mit einem wirklich spannenden Abenteuer.
Der zweite Teil spielt in den Salamandersteinen und entführt die Helden ein weiteres Mal in die rätselhafte Welt aus Licht und Traum, zu der die Elfen ja zum Teil zu gehören scheinen. Hier nähert man sich nun wieder den Elfen an, spürt den Zauber der alten Zeiten, auf deren Spuren man wandelt, etwas, das in Punin vor Intrigen und Forscherlust wohl bisweilen ein wenig untergegangen sein mag.
Am Ende des Abenteuers ist man informiert - über das , was noch zu tun ist, über das, was geschah, über Protagonisten und Antagonisten - und bereit für den letzten Teil der Reise.

Gespielt und gemeistert von Ute

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