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Völker

Verschiedene Rassen, die wiederum in einzelne Völker unterteilt werden können, bevölkern Aventurien. Es ist unter anderem durch ihr Zusammenspiel, daß die Welt Aventurien ihre Dynamik behält, und so ist hier Mensch nicht gleich Mensch und Elf nicht gleich Elf.

Menschen
Die Menschen sind die auf Aventurien am weitesten verbreitete kulturschaffende Rasse. Ihre Ursprünge gehen auf bis vor etwa 8000 Jahren zurück, von der ersten menschlichen Hochkultur kann man wohl in den Tulamidenlanden vor 4000 Jahren sprechen. Hierbei wird unterschieden zwischen den güldenländischen Einwanderern und den Ureinwohnern Aventuriens.
Mittelländer
Mittelländer, die trotz des irreführenden Namens durchaus nicht nur im Mittelreich zu finden sind, sind ethnologisch mit den irdischen Europäern gleichzusetzen. Sie sind die Nachfahren der güldenländischen Einwanderer, die in mehreren Wellen vor mehr alls 2000 Jahren im heutigen Lieblichen Feld anlandeten. Sie haben meist eher helle Haut, das Spektrum der Haarfarben geht von blond über rot und braun bis schwarz. Sie sind in ganz Aventurien zu finden, leben jedoch hauptsächlich im Mittelreich, in Aranien, im Horasiat und teilweise in den Stadtstaaten des Südkaps.
Tulamiden
Tulamiden gehören zu den Ureinwohnern Aventuriens. Ihre Haut ist dunkler als die der Mittelländer, die Haare meist schwarz oder in dunklem Braun gehalten. Sie sind meist etwas kleiner und oft auch etwas schmaler gebaut als die Mittelländer, haben dafür aber häufig schärfere Gesichtszüge. Sie leben hauptsächlich um die Khom herum, will heißen in Almada, in Mhanadistan sowie in den Stadtstaaten südlich der Khom. Tulamiden gelten als temperamentvoll und stolz, legen im allgemeinen Wert auf ihre Tradition als erste Hochkultur Aventuriens.
Waldstämme
Waldmenschen, ebenfalls Ureinwohner Aventuriens, sind meist kleiner und zierlicher als Mittelländer. Ihre Haut ist sehr dunkel, ihre Haare glatt und schwarz. Sie leben in Stammesverbänden in den Regenwäldern und auf den Waldinseln Aventuriens und sind ein sehr urtümliches Volk
Utulus
Obwohl eng mit den Waldmenschen verwandt, betrachtet man die Utulus, deren Haare kraus sind und die deutlich größer sind als die Waldmenschen, bisweilen auch als eigenes Volk. Kulturell ähneln sie den Waldmenschen, sind jedoch eher auf den Waldinseln denn im Regengebirge zu finden.
Thorwaler
Thorwaler, als Hjaldinger aus dem Güldenland eingewandert, lassen sich gut mit Wikingern vergleichen. Sie sind größer als Mittelländer und häufig blond, meist auch kräftiger und durch das Leben im Norden zäh. Die meisten sind Seefahrer und eng mit dem Meer verbunden.
Gjalskerländer
Gjalskerländer stammen ebenso wie die Thorwaler von den eingewanderten Hjaldingern ab und sind ebenso wie sie größer und kräftiger als Mittelländer. In den nördlichen Marschen lebend hat sich unter ihnen jedoch eher eine Stammeskultur denn eine Seefahrerkultur entwickelt, sie huldigen anderen Göttern und unterscheiden sich in ihrer Lebensweise deutlich von den Thorwalern.
Nivesen
Nivesen sind die Ureinwohner des Nordens Aventuriens. Den Eskimos ähnelnd ziehen sie meist in Stammesverbänden mit ihren großen Karenherden umher. Ihre Haut ist blass, ihre Augen in den runden Gesichtern schräg und schmal, viele haben rotes Haar. Sie leben immer noch im Norden Aventuriens, wo auch immer sie Weidegründe für ihre Herden finden.
Nobarden
Obwohl ursprünglich den Tulamiden zugehörig bilden die nobardischen Händler doch mittlerweile ein eigenes Volk. Sie ziehen in Wagen im Norden Aventuriens umher und bieten ihre meist selbst hergestellten Waren jedem feil. Sie schätzen die Emsigkeit und sind ausgesprochen fleißig.
Ferkinas
Ferkinas sind wohl die ursprünglichste Kultur, die Aventurien noch zu bieten hat. Sie sind jene Verwandten der Tulamiden, die sich nach dem Zurückdrängen der Echsen nicht in die Täler wagten, sondern stattdessen in den Höhen des Rashtulswalles verblieben. Ethnologisch mit den Tulamiden verwandt, pflegen sie eine blutrünstige und ausgesprochen primitive Stammeskultur.
Trollzacker
Ähnlich wie die Ferkinas pflegen auch die Trollzacker, die beinahe noch größer und kräftiger als Thorwaler sind, eine barbarisch anmutende Stammeskultur.
Maraskani
Ob Maraskaner ein eigenes Volk sind, ist von Rollenspielrunde zu Rollenspielrunde ein wenig umstritten. Von der Herkunft her handelt es sich zweifelsfrei um Tulamiden, sie werden jedoch auch nicht selten mit Menschen mit asiatischem Einschlag beschrieben. Feststeht, daß Maraskan eine ausgesprochen philosophisch angehauchte, auf Diskussionen und persönlicher Freiheit beruhende Kultur pflegt.
Elfen
Stehen die Menschen in der vollen Blüte ihres Seins, so sind die Elfen mittlerweile im Schwinden begriffen. Ihre große Zeit ist Jahrtausende her, ihre Städte sind verlassen und verborgen und so sind sie ein Volk, das für Menschen allzu oft unverständlich bleibt. Ihrer Mythologie nach traten Elfen aus dem Licht, in dem sie begannen, sich selbst zu erträumen, und Träume spielen generell in ihrer Mythologie eine große Rolle. Elfen leben meist im Einklang mit der Natur, verstehen die Prinzipien des maßvollen Gebens und Nehmens und befremden mit ihrer Kompromißlosigkeit gegenüber der Grausamkeit des Lebens bisweilen die Menschen. Sie haben sich größtenteils in sich selbst zurückgezogen, wünschen den Kontakt mit Menschen nur selten. Und doch sind Elfen, wie vielleicht kein anderes Volk, ein Volk aus Licht und Magie. Sippen teilen untereinander das Salasandra, die Verschmelzung miteinander in elfischem Klang. Elfen sind meist größer als Menschen, jedoch auch schlanker, mit großen, schräggestellten Augen und spitzen Ohren.
Auelfen
Auelfen sind vielleicht die 'menschlichsten' Elfen, mit Sicherheit aber jene, die den meisten Kontakt mit den Menschen pflegen. Sie bevölkern die Auen Aventuriens, treiben oft Handel mit den Menschen und lassen sich gar bisweilen in kleinen elfischen Siedlungen nieder.
Waldelfen
Deutlich fremder als die Auelfen sind die Waldelfen, die hauptsächlich in den Salamandersteinen zu finden sind. Sie leben von der Jagd und von dem Wald um sie herum, wissen um uralte Geheimnisse, die zu teilen sie überhaupt keinen Grund sehen und sind es zufrieden, sich im Einklang mit dem Wald um sich herum zu bewegen. Sie sind hauptsächlich die Nachfahren jener Elfen, die niemals in Städten lebten, sondern sich immer auf den ursprünglichen Pfaden von Licht und Traum bewegten.
Firnelfen
Firnelfen leben in den nördlichen Eiswüsten Aventuriens. Die rauhe Umgebung hat ihre Familienverbände eng werden lassen, denn hoch im Norden überlebt keiner, der allein ist. Sie sind die Nachfahren jener Elfen, die von Pardona einst aus Omethons Himmelsturm vertrieben wurden, beklagen diesen Verlust noch immer und bekämpfen die Auswüchse der 'Bhardona', der Begehrensweckerin, wo sie sie sehen. Mit Menschen haben sie nur sehr wenig zu schaffen und wollen es meist auch nicht.
Steppenelfen
Nur noch wenige gibt es von den Steppenelfen, die in der Grünen Ebene südlich der Gelben Sichel leben. Sie ziehen mit den kleinen, kurzhaarigen Steppenponys umher und gehen ganz in der Gemeinschaft mit der Ebene auf.
Zwerge
Ähnlich alt wie das Volk der Elfen ist das der Zwerge, und auch die Zeit ihrer Herrschaft über Aventurien ist vergangen. Anders als bei den Elfen begegnet man diesem Faktum jedoch nicht mit Melancholie, sondern ignoriert es schlicht und ergreifend mit zwergischem Stursinn. Zwerge beten zu Angrosch, dem Schöpfer der Zwerge, der mit dem menschlichen Ingerimm gleichzusetzen ist und schätzen dementsprechend Schmiedekunst und anderes Handwerk hoch. Sie sind oft stur und lieben keine Veränderungen, doch verläßlich und stark wie Fels und Stein. Ihr Kampf gegen Drachen und ihr Haß auf alles Echsische ist historisch begründet und immer noch stark. Sie sind zwischen 1,20m und 1,40m klein, gedrungen gebaut und meist ziemlcih kräftig. Eine Besonderheit ist, daß es etwa siebenmal so viele männliche wie weibliche Zwerge gibt.
Amboßzwerge
Amboßzwerge sind jene Zwerge, die wohl am ehesten dem entsprechen, was man sich so unter einem echten Zwerg vorstellt. Schlachten liebend, gegen Drachen und anderes Übel kämpfend, trinklustig, zäh und rauhbeinig.
Erzzwerge
Erzzwerge fühlen sich der Historie des Zwergenvolkes am ehesten verbunden. Sie hüten die heilige Stadt Xorlosch und das damit verbundene Erbe und sind so vielleicht das urtümlichste Zwergenvolk.
Hügelzwerge
Hügelzwerge ziehen oberirdische Behausungen den steinernen Hallen vor, sind friedlich und einem guten Essen oder netten Plausch niemals abgeneigt. Sie leben in Gemeinschaft mit den Menschen und sind mit den Hobbits in Herr der Ringe recht gut zu vergleichen.
Brilliantzwerge
Die Brilliantzwerge gelten als die begabtesten Künstler unter den Handwerken. Unter ihnen ist der Sinn für das Schöne deutlich ausgeprägter als unter den anderen Zwergen, was sie auch eine andere Einstellung zu beispielsweise Reinlichkeit haben läßt als die Amboßzwerge.
Echsen
Die Echsischen, Herrscher über Aventurien noch vor den Elfen und Zwergen, haben ihre Kultur weitestgehend verloren. Dennoch gibt es noch einige von ihnen, die sich an die alten Traditionen erinnern. Sie leben auf Maraskan, in den Echsensümpfen und am Kap Brabak. Echsen sind wechselwarm, ihr Gemüt kalt und emotionslos, was sie für Menschen beinahe unmöglich zu verstehen macht.
Stammesachaz
Achaz sind hochgewachsene, schlanke Echsen. Stammesachaz haben meist den Großteil der Vergangenheit des Echsenvolkes vergessen, es hat sich eine primitive Stammeskultur ausgebildet.
Archaische Achaz
Archaische Achaz stehen ganz in der Tradition der alten echsischen Weisheiten. Unter ihnen ist die Erinnerung an die großen Echsenkulturen noch weitestgehend lebendig.
Goblins
Goblins sind klein und behende, man sagt ihnen Feigheit und allerlei andere unschöne Dinge nach. Ihr Gesicht wirkt ein wenig affenartig, ihr Körper ist behaart. Vor längerer Zeit waren sie durchaus eine Bedrohung für die Menschheit, seit sie jedoch, insbesondere vom Theaterorden, bitter verfolgt wurden, sind nur noch wenige von ihnen übrig. Ihre Kultur ist ein Matriarchat, zauberkundig sind ebenfalls nur Frauen.
Stammesgoblins
Stammesgoblins sind degenerierte Goblins, meist ohne Kultur eher tier- als menschenähnlich ihren Trieben folgend.
Festumer Goblins
Die einzige momentan bekannte echte 'Goblinkultur' findet sich in Festum, wo die Goblins in einem eigenen Viertel leben und mit den Menschen Handel treiben.
Orks
Die Orks sind meist etwas kleiner als Menschen, ihre Haut ist mit schwarzem Fell bedeckt, was ihnen unter den Menschen auch den Namen 'Schwarzpelze' einbrachte. Sie sind ein kriegerisches Volk, in dem nur das Recht des Stärkeren zählt, streng patriarchalisch und in einem rigiden Kastensystem organisiert. Ihre Gesellschaft ist sehr stark in Stämme eingeteilt.
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