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Götterhimmel

Die Vielfältigkeit der Regionen Aventuriens, sowie die Vielfältigkeit der dort lebenden Kreaturen führen zu einer großen Zahl verschiedener Kulte und Religionen, denen gefrönt wird. Klassisch Gebildeten wird auch hier einiges recht bekannt vorkommen, so daß auch hier eine Orientierung sehr viel leichter fällt als es die Datenfülle auf den ersten Blick vermuten läßt. Der hier zusammengestellte Überblick kann natürlich nur einen kurzen Einblick in den aventurischen Götterhimmel geben, für genauere Informationen seien die offiziellen Informationen der Firma FanPro angeraten.

Zwölfgötterglaube
Der Zwölfgötterglaube ist - in verschiedenen Abspaltungen, die am weitesten verbreitete Religion in Aventurien. Sie fußt auf einem Pantheon aus zwölf in der Götterfeste Alveran residierenden Göttern sowie einigen Götterkindern, die oft jedoch als eigenständige Gottheiten verehrt werden.
Praios
Der Götterfürst Praios wird in fast allen Regionen als Herr über die anderen Elf angesehen. Er ist der Gott von Recht, Ordnung und Gerechtigkeit, seine Anhänger pflegen vielfach ein starkes Obrigkeitsdenken. Magie ist ihm zuwider, ebenso wie viele Arten der Freidenkerei oder auch nur der kontroversen Diskussion. Man assoziiert ihn mit der Sonnenscheibe, sein bevorzugtes Tier ist der Greif. Seine Geweihten bevorzugen die Farben Weiß und Gold, seine Tempel sind meist höchst prachtvolle Orte.
Rondra
Rondra ist die Göttin des Kampfes und des Krieges. Sie pflegt einen strengen Ehrbegriff, schätzt Mut über alles und verdammt jede Art hinterlistigen oder arglistigen Kampfes. Blitz und Donner werden ihr zugeschrieben, das heilige Tier der Kriegsgöttin ist die Löwin. Ihre Geweihten tragen meist Rüsten und Wappenröcke in Rot und Weiß.
Efferd
Efferd ist der Gott der Meere, gilt auch als Gott von Sturm und Regen. Menschen, die vom Meer leben, beten zu ihm, seine Tempel stehen fast immer an Flüssen oder in Uferstädten. Er gilt als launisch und verpflichtet auch seine Geweihten dazu, ihren Launen freien Lauf zu geben. Sein heiliges Tier ist der Delphin, seine Geweihten sind meist in Meeresblau gekleidet.
Travia
Die gütige Göttin des Heimes und Herdfeuers wird beinahe aventurienweit verehrt. Sie predigt die eheliche Treue (die meisten Heiraten werden als Traviabund unter ihrem Segen geschlossen), die Gastfreundschaft und die Heimatverbundenheit. Ihr Symboltier ist die Gans. Die Roben der Geweihten sind in Orange gehalten, ihre Tempel legen viel Wert auf Gemütlichkeit.
Boron
Boron ist der Gott des Todes und des Schlafes, besonders in den südlichen Regionen Aventuriens schreibt man ihm jedoch auch noch den Rausch zu. Sein Rabe Golgari führt die Seelen nach ihrem Tode über das Nirgendmeer, sein Diener Bishdariel sendet den Menschen die Träume. So ist sein Symboltier der Rabe, seine Geweihten lieben das Schweigen und die Stille und kleiden sich in Schwarz. Im südlichen Al'Anfa gilt er, nicht Praios, als der höchste der Zwölfe.
Hesinde
Die Göttin von Wissen und Magie findet ihre Anhänger vor allem im gelehrten Volk, Magier, Bibliothekare und Schriftgelehrte beugen vor ihr das Knie. Ihre Tempel beinhalten meist große Bibliotheken und die Gelehrsamkeit ist ihr ein großes Anliegen. Ihr Symboltier ist die Schlange, die bevorzugte Farbe das Grün.
Firun
Firun ist der Gott des Winters, des Schnees und der Jagd. Man sagt ihm nach, unbarmherzig zu sein, und tatsächlich duldet der gestrenge Herr keinerlei Schwäche. Ihm wird insbesondere im Norden Aventuriens gehuldigt, wo das Wetter deutlich seine Zeichen trägt. Sein Symboltier ist der riesige weiße Firunsbär, und auch seine Geweihten haben - obwohl sie selten wirklichen Ornat tragen - eine Vorliebe für die Farbe Weiß.
Tsa
Tsa, die junge Göttin, schätzt Wandel und Entstehen, Erneuerung, Kinder und Geburt. Auch die Heilkunst wird in Teilen ihr zugeschrieben. Es gibt Gerüchte, daß jene Wesen, die ihrer Friedfertigkeit und Lebensfreude, aber auch ihrer unsteten Unberechenbarkeit am nächsten kommen - die Feen und Kobolde - ihr eigentliches Volk sind. Sie liebt alle Farben, am besten alle in einem bunten Regenbogen zusammen, ihr heiliges Tier ist die Eidechse.
Phex
Phex ist der Gott der Händler ebenso wie der Diebe, das Glück und die Schatten sind sein Metier. Handel, Gegenleistungen, Geschick, all das schätzt der Listenreiche, der in manchen Regionen auch als Mondgott gilt und im urtümlichen tulamidischen Glauben sogar noch als Gott der Magie gilt. Sein Wappentier ist der Fuchs, seine Farbe das dunkle Grau.
Peraine
Die Göttin Peraine ist die Göttin des Ackerbaus und der Heilkunst, und wird so von den meisten Bewohnern Aventuriens, der Landbevölkerung, beinahe universell verehrt. Sie schätzt die harte, ehrliche, einfache Arbeit. Ihr Symboltier ist der Storch, die Geweihten kleiden sich in Grün und Gelb.
Ingerimm
Ingerimm, der von den Zwergen auch als ihr Schöpfer Angrosch verehrt wird, ist der Gott des Handwerkes, des Feuers und des Erzes. Er schätzt die ehrliche Arbeit, aber auch den Zorn, Vulkanausbrüche werden seinem Temperament zugeschrieben. Seine Geweihten kleiden sich meist in Handwerkergewänder, die Schmiedekunst gilt als besonders geschätzt.
Rahja
Die Schöne Göttin Rahja ist die Göttin von Freude, Rausch und Lust. Ihr Wunsch ist es, Freude und Exstase unter den Menschen zu verbreiten, und ihre Geweihten haben kein anderes Ziel. Wein und Rosen gelten als ihr besonders gefällig, ihr liebstes Tier ist die Stute, die Farbe ihrer Geweihten das Rot.
Levthan
Von Levthan, dem ungezügelten Widder, sagt man, er sei der Sohn Rahjas mit dem sterblichen Khabla. Einige Quellen besagen, daß er sich in seinem Ungestüm dem Dämonischen näher als dem Göttlichen findet, wie weit dies jedoch der Wahrheit entspricht, muß als Spekulation gelten.
Swafnir
Swafnir, der Sohn Rondras und Efferds, ist der Hauptgott Thorwals und wird eigenlich nur dort verehrt. Er vereinigt die Kampfeslust Rondras mit der Liebe zum Meer und der Launenhaftigkeit Efferds und beschreibt so sehr passend das Wesen der meisten Thorwaler. Sein Wappentier ist der Wal.
Aves
Der Sohn Rahjas und Phexens ist der Gott des Reisens und wird von vielen verehrt, die der Seßhaftigkeit abgeschworen haben. Die Lebensfreude seiner Mutter beansprucht Aves für sich, doch ein wenig Glück mag auf weiten Reisen auch niemals verkehrt sein. Sein Wappentier ist der Paradiesvogel.
Simia
Simia, von den Elfen als mythischer König verehrt, gilt unter den Menschen als der Sohn Tsas und Ingerimms, der die Schaffensfreude mit der Liebe zu Neuem verbindet. Künstler, auch innovative Handwerker mit dem Drang zum Neuen fühlen sich Simia besonders verbunden.
Nandus
Nandus, der Sohn Hesindes und Phexens, schätzt ebenso wie seine Mutter die Gelehrsamkeit, legt aber auch Wert darauf, hinauszugehen und dieses Wissen anzuwenden. Dazu gehört die Lehre ebenso wie die Erprobung des eigenen Wissens an immer neuen Rätseln. Sein Wappentier ist das Einhorn, seine Geweihten kleiden sich meist in Grün.
Ifirn
Die sanfte Ifirn ist die Tochter Firuns mit einer Sterblichen. Man sagt, sie sei die einzige, die das gestrenge Herz ihres Vaters erweichen könne, und so beten viele in der Not denn auch lieber zu ihr, als sich an den Vater direkt zu wenden. Ihr Wappentier ist der Schwan.
Mada
Über Mada gibt es ausgesprochen Widersprüchliches zu hören. Die einen sagen, sie sei die Tochter Hesindes, die andere behaupten, sie sei Phex zugehörig. Als sicher gilt jedoch, daß sie einst die Zitadelle der Magie zerschlug und so die Magie den Sterblichen zugänglich machte - und daß sie dafür von Praios in ein von Ingerimm geschmiedetes Gefäß an den Himmel gebannt wurde und heute als Mond, als Madascheibe zu sehen ist.
Marbo
Die sanfte Marbo ist die Tochter Borons mit der Sterblichen Ettilia und gilt als Fürsprecherin der Sterblichen bei ihrem Vater.
Rur und Gror
Auf Maraskan huldigt man dem Glauben der Zwillingsbrüder Rur und Gror. Der Weltendiskus wurde einst geschaffen als Geschenk von Rur an seinen Bruder Gror, und dann durch die Weite hin zu Gror gesandt. Rur befahl den Zwölfgeschwistern, seinen Dienern (niemand anderes als die Zwölfgötter) auf dieser Reise über die Welt und die Sterblichen zu wachen. Da die Welt ein Geschenk ist, ist sie von Natur aus schön, erkennt man die Schönheit nicht, so liegt es wohl an jedem Einzelnen, seinen Blick für die Schönheit der Welt zu schärfen. Den Maraskanern gilt alles zwiefache als heilig, "einzighaft" hingegen ist ein Schimpfwort.
Rastullah
Die Stämme der Khomwüste verehren den erst vor erstaunlich kurzer Zeit in der Oase Kheft erschienen Rastullah als Eingott. Seine Gläubigen versuchen stets, sich nach den 99 Gesetzen zu richten - was schwer ist, da diese sich teilweise widersprechen. Recht deutlich ist hier jedoch eine Abgrenzung gegenüber den "Ungläubigen", also allen anderen. Unter den Rastullahgläubigen ist, im Gegensatz zum Rest Aventuriens, von einer Gleichberechtigung der Frauen nichts zu spüren, und der Glaube legt dies auch explizit fest.
Die Himmelswölfe
Die Himmelswölfe, im Zwölfgötterglauben als Wesen des Gottes Firun angesehen, sind die zentralen Wesen des Glaubens des Volkes der Nivesen. Ihrer Mythologie nach lebten Menschen und Wölfe einst in Frieden, bis der Menschensohn Mada die Jungen einer Himmelswölfin tötete und es zum Bruch kam. Noch heute fühlen sich die Nivesen deswegen schuldig.
Die Götter der Elfen
Die Zeit, in der die Elfen götterfürchtig waren, sind lange vorbei. Viele schreckliche Erfahrungen haben sie davon abgebracht, weiterhin das Knie vor überderischen Wesen (deren Existenz sie durchaus anerkennen) zu beugen. Einzig Nurti und Zerzal haben - nicht als Gott, aber als Prinzip - in ihrer Mythologie überlebt. Nichtsdestotrotz sollen hier einige der alten Elfengötter dargestellt werden. Dabei fällt auf, daß viele der Elfengötter vermutlich einst Personen waren, die nachträglich göttlichen Status erhielten.
Nurti
Nurti steht für Entstehen, Fruchtbarkeit.
Zerzal
Das Gegenprinzip zu Nurti ist Zerzal, die Vergänglichkeit.
Madaya
Die träumende Madaya gilt als Bringerin der Träume und wird auch mit dem Mond assoziiert. Der Sage nach war sie die erste der Elfen, die ins Licht trat, die sich, der elfischen Mythologie nach, selbst wahr träumte.
Simia
Die elfische Mythologie verehrt Simia als mythischen König und Gründer der Stadt Simyala, gleichzeitig gilt er jedoch als Gott des Entstehens, des Handwerks und der neuen Ideen.
Orima
Von der blinden Orima sagt man, daß sie einst eine Elfe war, die, um des unverstellten Blickes auf das Wesen der Menschen hin, ihr Augenlicht opferte. Sie wird mit Gerechtigkeit assoziiert.
Pyrdacor
Hinter Pyrdacor verbirgt sich die sehr reale Gestalt eines der zwölf Alten Drachen. Er ist assoziiert mit den Elementen Feuer, Humus, Luft und Wasser.
Die Götter der Orks
Auch die Orks kennen ein Pantheon, bestehend vordringlich aus 3 Göttern.
Brazoragh
Brazoragh ist der Gott der Herrschaft, alle Stammeshäuptlinge sind gleichzeitig seine Priester.
Tairach
Der Blutgott der Orks liebt Schlachten und Blutopfer. Seine Priester sind bei den Menschen besonders gefürchtet, bei den Orks besonders geachtet. Auch die primitive Form der Magie die Orks pflegen, steht unter seiner Obhut.
Gravesh
Gravesh ist der Schutzpatron des orkischen Handwerks. Ketzerische Zungen assoziieren ihn mit dem zwölfgöttlichen Ingerimm.
Kamaluq
Die Waldmenschenstämme des Südens beten mehrheitlich zum Jaguargott Kamaluq, den sie als ihren Schöpfer sehen, gleichzeitig als Jäger und Freund des Urwaldes. Er schuf die Waldmenschen, um den Regenwald gegen die Blaßhäuter zu schützen, und diese Aufgabe nehmen die Mohas sehr ernst.
Der Glaube der Echsen
Der Glaube der Echsen unterscheidet sich in einem Punkt fundamental von dem Glauben der Menschen. Während die Menschen die Götter um Hilfe oder Schutz anflehen, ist es oberstes Ziel eines Achaz, nicht die Aufmerksamkeit seines Gottes, der bei ihnen H'Ranga genannt wird, zu erregen.
Zssahh
Zssahh steht für die Geburt und die Erneuerung. Ketzerische Zungen assoziieren sie mit der Göttin Tsa
H'Szint
Die schlangenleibige H'Szint ist die Göttin des Wandlung und der Zauberei. Parallelen zu Hesinde könnten vermutet werden.
Charyb'Yzz
Charyb'Yzz ist die Herrin über die Meere und gilt als eine der gefährlichsten H'Ranga. Was Wunder, verbirgt sich dahinter doch die Erzdämonen Charypteroth.
V'Sar
V'Sar entscheidet, wann die Seele eines Achaz zu vollkommen ist, um noch einmal wiedergeboren zu werden - eine Art Totengott.
Ssad'Nav
Ssad'Nav ist der Herrscher über die Zeit.
Ssad'Huar
Herr des Zeitenendes und des Lebens.
Krr'Ton'Ch
Der kriegerische blutige Zerschmetterer, von ketzerischen Geistern mit Kor gleichgesetzt.
Ppyrr
Unter diesem Namen wurde Pyrdacor bei den Echsen als Gott der Elemente verehrt.
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